frisch & unterwegs:

hat ein herz für unerwünschte
textilien.
holt sie aus dunklen ecken und schachteln.
schafft neue begegnungen und aufgaben.
wird
tragbar, hängt sich an die
wand, trifft
hirschlein, fliegt mit
vögeln und sieht
mehr…
sagt „JA!“ zu "schwester polyester", liebt
farben und besondere
drucke.
freut sich über menschen, die ihren freu(n)den ein neues zuhause geben, denn es warten noch viele,
die ans licht wollen…

ist ein
kunstprojekt von
"formsache-feigl".
entstanden durch die bitte:
"kenndn sie niard a a mal a weng wos scheiins machn?" (könnten sie nicht auch einmal etwas schönes machen?).
so entstand die kunstfigur
"fräulein frieda", harmlos, nostalgisch und ein wenig kitschig.
was ist schön und warum, wieviel kitsch kann man leben? was ist kitsch eigentlich? warum erfreuen gerade solche dinge oft unser herz? können wir es denn auch zulassen dadurch erfreut zu werden? welche sehnsüchte tragen wir in uns? wollen diese uns etwas sagen und wenn ja, was?
so verbindet
fräulein frieda diese gedankenspiele mit der wiederweiterverwendung von
originalstoffen ab 1950 bis in die 90er und mehr… diese textilien entsprechen sicher nicht den heutigen naturstofftrends, dennoch sind sie aber (immer) noch vorhanden.
diese besonderheiten werden zu
taschen,
wandbildern und
mehr...
also zu besonderen dingen für besondere menschen.
nun kann man sich die frage stellen, ob nicht neue begehrlichkeiten nach diesen stoffen und ihrer produktion geweckt werden.
fräulein frieda wird auf jeden fall wach und neugierig bleiben, sammeln und beobachten.